Unsere Geschichte

Verschmelzung Auggener Schäf und Laufener Altenberg

Im Herbst 2011 begann eine neue Ära in der Geschichte der Laufener Winzergenossenschaft. Die Weingenossen der beiden Spitzenlagen Auggener Schäf und Laufener Altenberg verschmolzen ihre Unternehmen und ziehen fortan an einem Strang.
An der Eigenständigkeit der beiden Einzellagen „Auggener Schäf“ und „Laufener Altenberg“ wurde keineswegs gerüttelt! Die spezifischen Anforderungen an die jeweilige Lage werden weiterhin berücksichtigt und der Ausbau der Weine findet getrennt voneinander in Auggen und Laufen statt. Die Gründe hierfür sind naheliegend: Den Erfolg der Weine verdankt der Winzerkeller in erster Linie der Begeisterung und Leidenschaft der Winzerinnen und Winzer aus Auggen und Laufen für ihren heimischen Weinbau. Im Zusammenspiel mit den Kräften der Natur machen sie sich die jeweiligen Besonderheiten der Auggener und Laufener Rebberge zunutze und schaffen die Voraussetzung für unverwechselbare Weine mit Profil und Charakter.
Heute sind mehr als 300 Mitglieder mit einer Fläche von ca. 500 Hektar Anbaufläche dem Winzerkeller angeschlossen.
Im Jahr 1922 entstand aus der Sorge der Auggener Weinbauern um den Absatz Ihrer Weine, der Auggener Winzerverein als örtliche Selbsthilfe Einrichtung. Einige im Weinbau führende Bürger und der damalige Ratsschreiber und spätere Bürgermeister Ludwig Muser riefen im August 1922 alle Weinbauern zu einer Besprechung in das Gasthaus „Krone“ ein. Hierbei erläuterte Muser allen Anwesenden die Vorteile eines genossenschaftlichen Zusammenschlusses. Diese Versammlung ist die Geburtsstunde der Auggener Winzergenossenschaft, der auf Anhieb 220 Winzer beitraten. Der gewählte Vorstand setzte sich aus 5 Personen zusammen, der Aufsichtsrat bestand aus 6 Personen und eine Prüfkommission aus 3 Personen. Der erste Geschäftsführer und Rechner wurde Emil Jacoby. Als ersten Kellermeister wurde Küfermeister Karl Zöllin eingesetzt. ​ Der erforderliche Kellerraum wurde im Krafft´schen Anwesen gepachtet. Eine große Kelter und zwei kleine Traubenpressen, sowie Lager- und Transportfässer mussten mit einem Bankkredit angeschafft werden. 1934 waren exakt 10 Lagerfässer und 50 Transportfässer im Bestand der jungen Genossenschaft. Der Weinverkauf erfolgte zu dieser Zeit fast ausschließlich in Fässern. Anfänglich lieferten die Mitglieder ihren selbst gekelterten Most an die Genossenschaft und seit 1928 wurden ausschließlich Trauben angeliefert.
Geschäftsführung und im Folgejahr trat Wilhelm Behringer an die Stelle des ersten Vorstandes. Damit kam die Leitung in die Hände tatkräftiger junger Männer; die Mitgliederzahl stieg stetig an. Schon früh bestand der Plan, ein eigenes Kellergebäude mit Trottvorrichtung und Büroräumen zu bauen aber infolge des Krieges konnte erst in den 50er Jahren damit begonnen werden. Das Gelände konnte im Tauschgeschäft von der Kirchenbehörde übernommen werden. Der Platz im Zentrum des Dorfes war günstig gelegen und der Spatenstich erfolgte am 21. Februar 1952. Fortan hatte die Genossenschaft nach 30- jährigem Bestehen ihren ersten eigenen Winzerkeller. ​ Zunächst hatte man ein Fassungsvermögen von 800 Hektoliter. Nach Erweiterungs-gebäude im Jahre 1964 und 1970 erhöhte sich die Lagerkapazität auf 2 Millionen Liter. Hiervon entfielen 4.250 hl auf Fässer, 5.300 hl auf 20 Betontanks, 4.000 hl auf Stahltanks und 6.000 hl auf Flaschen. ​ Im Jahre 1979/1980 wurde der Neubau außerhalb des Ortskerns auf der grünen Wiese bezogen, der bis heute Sitz des Winzerkellers geblieben ist. ​ Mittlerweile beträgt die Kapazität des Winzerkellers 4,5 Mio. Liter, die ausschließlich in modernen Edelstahltanks und traditionellen Eichenfässern ausgebaut werden.
Im Herbst 2011 begann eine neue Ära in der Geschichte des Auggener Winzerkellers. Die Weingenossen der beiden Spitzenlagen Auggener Schäf und Laufener Altenberg verschmolzen ihre Unternehmen und ziehen fortan an einem Strang. An der Eigenständigkeit der beiden Einzellagen „Auggener Schäf“ und „Laufener Altenberg“ wurde keineswegs gerüttelt! Die spezifischen Anforderungen an die jeweilige Lage werden weiterhin berücksichtigt und der Ausbau der Weine findet getrennt voneinander in Auggen und Laufen statt. Die Gründe hierfür sind naheliegend: Den Erfolg der Weine verdankt der Winzerkeller in erster Linie der Begeisterung und Leidenschaft der Winzerinnen und Winzer aus Auggen und Laufen für ihren heimischen Weinbau. Im Zusammenspiel mit den Kräften der Natur machen sie sich die jeweiligen Besonderheiten der Auggener und Laufener Rebberge zunutze und schaffen die Voraussetzung für unverwechselbare Weine mit Profil und Charakter. ​ Mehr als 300 Winzerfamilien bearbeiten derzeit eine Ertragsfläche von ca. 400 Hektar. Diese Winzer sind es, die mit dem Team des Winzerkellers alljährlich dazu beigetragen, dass die Marke „Auggener Schäf“ überregionale mit Premiumweinen höchsten Niveaus in Verbindung gebracht wird. Erfolge in renommierten Weinverkostungen wie „Chardonnay du Monde“ oder „Challenge du Monde“ sprechen eine deutliche Sprache.
Am 19. Mai 1931 gegen 21.00 Uhr gründeten 21 Winzer im Rathaus zu Laufen die Winzergenossenschaft Laufen eGmbH. Der Initiator und Mitbegründer der Genossenschaft Dr. rer. Pol. Sidney Jessen (Gemahl der Gräfin von Zeppelin) begrüßte neben den anwesenden Weinbauern auch zwei Vertreter des Sonderausschusses für Winzergenossenschaften im badischen Weinbau, Bürgermeister von Laufen Alfred Engler und den Baron von Göler.
Die damalige Zeit ist geprägt von Arbeitslosigkeit und Armut. Die hohen Erzeugungskosten der einzelnen Winzer wurden durch die immer schlechteren Verkaufserlöse nicht mehr gedeckt. Ein Einzelner konnte sich jedoch gegen die Preisgestaltung des Handels nicht wirkungsvoll wehren und so begann man in Laufen mit der Selbsthilfe durch einen Zusammenschluss. Gemeinsam sollten die Trauben erfasst, gekeltert und der Most in einem Keller zu Wein ausgebaut werden um ihn anschließend genossenschaftlich zu vermarkten. Neben dem Vorstand, bestehend aus 3 Mitgliedern, wurde auch der Aufsichtsrat gewählt, welcher ebenfalls aus 3 Mitgliedern bestand. Wilhelm Fünfgeld wurde als erster Geschäftsführer bestimmt.
Zum Zeitpunkt der Gründung bewirtschafteten die 21 Mitgliedswinzer eine Fläche von 10 Hektar Ertragsfläche. Der Qualitätsgedanke stand in Laufen von Beginn an im Vordergrund. Die ersten genutzten Kellerräume befanden sich im Meierhof und wurden von der Gräfin von Zeppelin gegen eine Gebühr zur Verfügung gestellt.
Die Anzahl der Mitgliedswinzer stieg schnell und so waren 1938 bereits 66 Weinbauern der Winzergenossenschaft angeschlossen und die Ertragsfläche wuchs auf über 30 Hektar an. Im April 1938 wurde einstimmig der Beschluss gefasst, einen neuen Weinkeller für den Ausbau der Weine zu bauen um die Kapazitäten zu erweitern und auch um noch bessere Qualitäten erzeugen zu können. Im selben Jahr wurde der erste Kellermeister und Winzer aus Laufen Albert Konrad sen. eingestellt.
Im Juni 1939 erhielt die Winzergenossenschaft die Baugenehmigung und das Baugrundstück mit einer Größe von 13,34 Ar wurde gekauft. Der Neubau sollte neben den Kellergebäude ein Fachwerkhaus mit Wohnungen und Speicher umfassen. Ein Gewölbekeller mit einem Zwischenkeller aus Beton sollte 29 Meter tief, 18 Meter lang und 22,6m hoch werden. Der Neubau wurde im Spätjahr 1941 fertig gestellt. Das eigene Genossenschaftsgebäude war und ist bis heute, ein großer Meilenstein in der Geschichte der Genossenschaft.
Bereits 1966 war die auf 80 Hektar gewachsene Ertragsfläche nicht mehr mit den vorhandenen Möglichkeiten zu vereinen und so wurde eine zweite Kellererweiterung beschlossen. Der Tanklagerraum wurde um über 7200 Hektorliter erweitert und eine Probierstube, sowie der Verkaufsraum ebenfalls geschaffen.
Im Jahr 1971 wurde ein neues Weingesetz eingeführt, welches der Anlass für die Änderung der Weinbergslagen in Laufen zur Folge hatte. In Zukunft würde es nur noch die Einzellage „Altenberg“ geben.