Vor mehr als 90 Jahren begann die Erfolgsgeschichte der südbadischen Winzergemeinde Auggen, im Herzen des Markgräflerlandes. Etwa 400 Winzerfamilien bestellen heute die mehr als 300 Hektar große Rebfläche der nach Süden ausgerichtete Spitzenlage „Auggener Schäf“.

Der Winzerkeller Auggener Schäf versteht es vortrefflich die Vorzüge eines besonderen Terroirs zu nutzen, um unverwechselbare Profilweine zu schaffen, die Jahr für Jahr im In- und Ausland große Beachtung finden. So dauerte es nicht lange, bis dieses Qualitätsstreben von den bekannten Weinführern Gault Millau und Eichelmann honoriert wurde.

Natürlich steht in Auggen die regionale Spezialität Gutedel im Mittelpunkt des Geschehens; jene Rebsorte, die Auggen in ganz Deutschland bekannt gemacht hat. Es verwundert nicht, dass mehr als 45% der Rebfläche Auggens mit dieser Sorte bestückt sind. Dass der Gutedel das ganz besondere Steckenpferd des Kellermeisters Andreas Philipp ist, zeigt die Tatsache, dass Auggener Gutedelweine beim Gutedel-Cup ununterbrochen ganz vorne mitmischen und seit dem Jahre 2000 neunmal den Siegerwein stellten.

Mit einer hochmodernen Kellertechnik und dem schonenden Ausbau der Weine in Edelstahltanks und Holzfässern schafft man in Auggen die Liaison von Tradition und Moderne. Ein Auggener Gutedel ist heiter, er beschwingt und macht immer Spaß. Sieht man einmal vom Gutedel ab, so verfügt der Winzerkeller Auggener Schäf über das traditionelle badische Sortenspektrum, abgerundet mit internationalen Sorten wie Chardonnay oder Sauvignon Blanc.

Im Herbst 2011 begann für den Auggener Winzerkeller eine neue Ära, denn man fusionierte mit den Weingenossen der bekannten Lage Laufener Altenberg. An der Eigenständigkeit der beiden Einzellagen Schäf und Altenberg wurde nicht gerüttelt und der Ausbau der Weine findet weiterhin getrennt voneinander in Auggen und Laufen statt. Den Erfolg der Weine beider Lagen ist in der Begeisterung und Leidenschaft der Winzerinnen und Winzer aus Auggen und Laufen für ihren heimischen Weinbau begründet. Im Zusammenspiel mit den Kräften der Natur machen sie sich die jeweiligen Besonderheiten der einzelnen Rebberge zunutze und schaffen damit unverwechselbare Weine mit Profil und Charakter. Die Aufgabe des Kellermeisters und seines Teams ist es in erster Linie, das Produkt in der Form zu veredeln, dass das Charakteristische der beiden Lagen auf schönste Art zum Ausdruck kommt.