
Zweite Weinverkaufsagentur in China eröffnet
Thomas Balser mit Frau Yang in Peking
Wenn jemand vor etwas mehr als einem Jahr Thomas Basler, dem Geschäftsführer des Winzerkeller Auggener Schäf, ein fettes Ausrufezeichen mit dem Eintrag "Zhengzhou, Juli 2011" in seinen Terminkalender eingetragen, er hätte wohl nur fragende Blicke geerntet.
Ebenso dürfte es einer gewissen Frau Yang Hong Xia aus Peking ergangen sein, hätte man ihr "Auggen, Makrgräflerland" in ihren Kalender eingetragen.
Aber der Reihe nach! Über einen Geschäftsmann kommt Thomas Basler mit der Geschäftsfrau Yang Hong Xia aus Peking in Kontakt. Im Februar 2010 steht Frau Yang im Holzfasskeller des Winzerkeller Auggener Schäf im badischen Markgräflerland! Ihr einwöchiger Aufenthalt in Baden begeistert sie.
Nach Überwindung bürokratischer Hürden wird ein Exklusivvertrag, bindend für beide Vertragspartner, abgeschlossen. Im Januar 2011 eröffnet Frau Yang eine Weinverkaufsagentur in Peking und ordert dafür 10.000 Flaschen Wein. Der Name ihrer Firma lautet "Unite Beauty" und soll Lifestyle und Lebensfreude signalisieren. Nach wenigen Wochen sind weitere 15.000 Flaschen nach China unterwegs. Bei einem Container mit 10.000 Flaschen belaufen sich die Transportkosten auf 7 Cent pro Flasche.
Im Juni ordert Frau Yang dann eine Expresslieferung per Flugzeug für die Weinmesse in Peking. Schließlich eröffnet Frau Yang, zusammen mit ihrem badischen Geschäftspartner im Juli 2011 ihre zweite Weinverkaufsagentur in Zhengzhou, Hauptstadt der chenisischen Provinz Henan.
Und eine freut sich besonders auf das Jahr 2012: Laura Kiefer, Markgräfler Weinprinzessin aus Auggen, wird dann die Weine aus ihrer badischen Heimat für "Unite Beauty" auf der Weinmesse in Peking vertreten. Dann dürften die weiteren 20.000 Flaschen Wein, die im Oktober verschifft werden sollen, bereits wieder ausgetrunken sein - und wer weiß - die 3. Agentur vor ihrer Eröffnung stehen. Aber das ist dann wieder eine andere Geschichte. Zunächst ist das Projekt auf drei Jahre begrenzt.
Auggen bereitet der neuen Markgräfler Prinzessin Laura Kiefer einen herzlichen Empfang
Dirndl sind derzeit schwer angesagt im Winzerdorf Auggen. Die Modeikone ist die neue Markgräfler Weinprinzessin Laura Kiefer. Ihrem Vorbild folgten sowohl junge Mädchen als auch reifere Damen und kamen im feschen Dirndl oder in der Markgräfler Tracht zum festlichen Empfang für die Prinzessin in die Sonnenberghalle in Auggen.
Winzerkeller-Geschäftsführer Thomas Basler brachte es auf den Punkt: "Wir sind Weinprinzessein!"
Über 300 Besucher machten der neuen Weinprinzessin ihre Aufwartung und wurden von dieser persönlich mit Handschlag begrüßt. Als Gastgeber hieß Bürgermeister Fritz Deutschmann sowohl Laura Kiefer in ihrem Heimatdorf willkommen als auch die zahlreichen Ehrengäste.
Darunter waren die Badische Weinkönigin Natalie Henninger und Kiefers Vorgängerin Sandra Löffler, der Bundestagsabgeordnete Armin Schuster, der Präsident des Badischen Weinbauverbands Kilian Schneider, sowie weitere hochrangige Repräsentanten der Badischen Weinwirtschaft.
"Weinbau gibt es seit den Zeiten Karls des Großen bei uns, eine Weinprinzessin hatten wir noch nie", sagte der Rathauschef. Neben einem Blumenstrauß überreichte der Bürgermeister Laura Kiefer auch eine Flasche Auggener Schäf Jahrgang 1988, dem Geburtsjahr der Weinprinzessin. Kiefer werde das rund 3.200 Hektar umfassende Weinbaugebiet Markgräflerland vertreten, ebenso den Winzerkeller Auggen, dessen Winzer rund 320 Hektar bewirtschaften.
Winzerkeller-Geschäftsführer Thomas Basler überbrachte Laura Kiefer die Grüße der Auggener Winzerinnen und Winzer. "Für uns Auggener geht ein Traum in Erfüllung", so Basler. Die erste Auggener Weinprinzessin komme zum richtigen Zeitpunkt, feiere der Winzerkeller doch 2012 sein 90-jähriges Bestehen.
Sichtlich gerührt bedankte sich die junge Weinprinzessin bei den zu ihren Ehren erschienenen Gästen.
(jn)
Volles Haus bei der Kulinarischen Treibjagd
Wenn der Winzerkeller Auggener Schäf zur Hubertusjagd bläst, dann knallen statt der Gewehre nur die Weinkorken. Das Wild aus der Region wurde schon vorher erlegt, von Küchenchefs zubereitet - oder aber zur Dekoration aufgestellt.
Nach der gelungenen Pemiere im Vorjahr bot der Winzerkeller diese Mal zwei Abende für jeweils drei Gästegruppen an. Der Ansturm war riesig.
"Die Jagdsaison ist eröffnet", erklärte Geschäftsführer Thomas Basler beim Sekt-Auftakt im Verkaufsraum. Durch den ganzen Weinkeller führte die Kulinarische Treibjagd mit Sechsgang-Menü, den passenden Weinen und dem Halali von Jagdhornbläsern aus der Schweiz. Initiiert wurde die Treibjagd von Ruthild Muser, Leiterin des Barverkaufs. Im Einsatz war aber das ganze Team der Genossenschaft.
Blitzblank gläntzten die Edelstahltanks, sauber gestapelt säumten Weinkartons die "Waldwege" und Barriquefässer sorgten als große Kerzenhalter für eine heimelige Atmosphäre. Rolf Kallmann, Küchenchef vom "Hirschen" in Bad Bellingen, und Hans Suske krdenzten zunächst Wildhasenterrine mit Hagebuttensauce, dann Hirschpfeffer mit luftigem Herdöpfelstock. Sasche Kölsch, Küchenchef im Circo Loco (Müllheim) bereitete mit Stefano Esposito Kraftbrühe von der Wildente und Rehrücken an Selleriemousse. Und der Auggener Sonnenwirt Peter Oberle überzeugte mit der Hilfe von Patrick Marschall mit Perlhuhn-Sülze und, am sechsten Stand, deftigem Wildschweinrollbraten mit Kartoffelknödel. Zum Menü wurde eine neue, schwarz-weiße Brotkreation des Auggener Bäckermeisters Michael Singer serviert.
Kellermeister Andreas Philipp und seine Helfer schenkten zu jeder Menüfolge zwei Weine ein, vom Gutedel, zum Sauvignon bis zum Cuvée Hubertus. Den Abschluss bildete als Dessertwein eine im Barrique gereifte Beerenauslese.
Die Gäste waren begeistert, auch von der außergewöhnlichen Dekoration. 200 Tannenbäume säumten den Keller-Waldparcours. Die Bäume hat der Winzerkeller als Restposten nicht verkaufter Weihnachtsbäume in einem Baumarkt erworben. Die Tannen haben nach der Hubertusjagd noch einen weiteren -dann aber endgültigen Einsatz- beim Auggener Schiebefüür, erklärte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Gugelmeier. (Sigrid Umiger)
257 Grad Öchsle beim Eiswein
Bei den eisigen Temperaturen am vergangenen Wochenende waren die Winzer in der Region mit der Eisweinlese beschäftigt – so auch in Auggen und Ballrechten-Dottingen. In der Nacht von Samstag auf Sonntag zeigte das Thermometer etwa knackige Minus 15 Grad Celsius in Auggen, so dass Andreas Philipp, der Kellermeister vom Winzerkeller Auggener Schäf am Sonntagmorgen zur Eisweinlese rief. Nun kann er sich gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Günter Rüdlin über ein rekordverdächtiges Mostgewicht von 257 Grad Öchsle freuen.
Vorstand, Aufsichtsrat und Kellermeister haben in den Morgenstunden vor Sonnenaufgang auch die letzten Gutedel-Trauben gelesen. Auf einer Fläche von 25 Ar hatte Winzer und Aufsichtratsmitglied Friedrich Krumm die Trauben für die edelsüße Weinspezialität hängen lassen. Der Lohn für kalte Finger- und Nasenspitzen: über 300 Liter Gutedel-Eiswein (alx/mod).
Ein Stern für den Rivaner
Der "Rivaner Kabinett trocken 2008" vom Winzerkeller Auggener Schäf wurde, ausgewählt aus allen 13 Anbaugebieten, zum besten Müller-Thugau erkoren. Das Magazin "Stern", dessen Leser und eine Fachjury haben mehr als 100 deutsche Weine der Preiskategorie bis zu 8 Euro getestet.
In acht Kategorien -vom Weiß-, Grau- und Spätburguner, über den Riesling, Silvaner, Müller-Thurgau, bis zum Dornfelder und Rotwein-Cuvée- wurde je ein Sieger ermittelt. Aus dem Markgräflerland war nur der Auggener Winzerkeller dabei. Nach der Vorprobe in Stuttgart waren noch 50 Weine im Rennen. Davon kamen nach der zweiten Verkostung in Berlin 32 ins Finale - vier von jeder Kategorie.
Die dritte und letzte Blindverkostung fand im Weinsensorium des Deutschen Weininstituts in Leipzig statt. Als "Superwein 2009" wurde dabei in der Kategorie Müller-Thurgau der Auggener Rivaner -ein Synonym für Müller-Thurgau- auserwählt.
Winzerkeller Geschäftsführer Thomas Basler nahm die Siegerurkunde in Leipzig in Empfang. Er freut sich, dass nun schon der zweite Müller-Thurgau, den Kellermeister Andreas Philipp im Vorjahr gekeltert hat, prämiert wurde. Beim internationalen Bodensee-Cup hatte der "Müller-Thurgau Kabinett 2008" gesiegt. Der frisch gekrönte "Rivaner" sei die trocken ausgebaute Variante des Bodensee-Cup-Siegers, erklärt Basler.
Übrigens: Im Mai hat der "Stern" den Auggener Gutedel zum besten Spagelwein 2009 gekürt. (umi)
Auggener Wein war der Beste
Sieg für den Müller-Thurgau
Jedes Weinbaugebiet hat seine eigenen Spezialitäten. So steht die Ortenau für Riesling, der Kaiserstuhl für Grauburgunder und das Markgräflerland für den Gutedel. Domaine für Müller-Thurgau ist das Anbaugebiet Bodensee. Und genau dort wurde einer Markgräfler Genossenschaft, dem Winzerkeller Auggener Schäf, bescheinigt, den besten Müller-Thurgau in der Kategorie halbtrocken zu keltern.
Beim 5. Internationalen-Müller-Thurgau-Preis verkostete eine Fachjury in Hagnau am Bodensee 315 Müller-Thurgau Weine aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Badischer Wein war mit 113 Proben vor Franken (94) am meisten vertreten. Veranstalter ist alljährlich der Verein Bodensee-Wein. Unterteilt wurde in fünf Kategorien, von "trocken" bis "edelsüß". Als einzige Probe aus dem Markgräflerland landete der Auggener Schäf Müller-Thurgau Kabinett, Jahrgang 2008, auf dem Siegertreppchen und zwar ganz oben. Er wurde bei der internationalen Blindverkostung zum besten Müller-Thurgau der Kategorie "halbtrocken" gekürt. Den Preis übergab bei der Siegerehrung in Meersburg die Bodensee-Weinprinzessin Ingrid Müller.
Verantwortlicher Kellermeister im Winzerkeller Auggen ist Andreas Philipp. Er liebt den Müller-Thurgau, weil der "fruchtig, nicht zu säurebetont, bekömmlich und aromatisch" sei, wie er schwärmt. Im Namen der Genossenschaft und aller Mitgliedswinzer zeigte sich der Kellermeister erfreut, dass der Auggener Wein sogar in der Müller-Thurgau-Domäne Bodensee und trotz großer Konkurrenz so erfolgreich war. Beim vorjährigen Müller-Thurgau-Event lagen die Auggener mit einem zweiten Platz ebenfalls weit vorn. Aber, so Andreas Philipp: "Erster sein ist halt noch besser." (umi)
Königliche Gäste
Deutsche Weinkönigin besucht Auggen
Über den Besuch von drei Weinhoheiten freute man sich kürzlich im Winzerkeller Auggener Schäf. Einen Tag nach der Krönung der neuen badischen Weinkönigin im Historischen Kaufhaus in Freiburg folgte die amtierende deutsche Weinkönigin Marlies Dumbski der Einladung aus Auggen. Bei ihrem Abstecher ins Markgräflerland wurde die aus Franken stammende Weinhoheit von der aus Baden stammenden deutschen Weinkönigin Andrea Könninger und der bisherigen badischen Weinkönigin Isabell Kindle begleitet.
Nach einer Führung durch den Winzerkeller und die Rebanlagen im Auggener Schäf zeigten sich die Weinhoheiten beeindruckt. Kellermeister Andreas Philipp stellte die Weine des Jahrgangs 2008 vor.
Auch Grillen will studiert sein
Der Winzerkeller Auggener Schäf greift diese Kochkunst auf und kann einiges bieten
Grillen ist Männersache. Das muss man(n) nicht lernen. Oder doch?
Zwanzig Seminarteilnehmer -Männer und Frauen- erfuhren bei der Premiere der "Grillakademie" im Winzerkeller Auggener Schäf, wie man Fehler vermeidet, den Aufwand verringert und selbst auf dem Gartentisch Menüs kredenzt. Olivenbrot, Fischspieße mit Avocadodip, Schweinefilet, Gemüse, Reis - alles vom Grill. Selbst der Nachtisch: Ananas in Pfeffer mariniert und in Honig karamallisiert. Grillmeister Stefano Esposito empfahl seinen "Studenten", die Partygäste bei den Vorbereitungen einzubeziehen. So wie im Seminar: Mit Schürzen und Gummihandschuhen ausgestattet, schnippelten die Teilnehmer ihre Zutaten und lernten, was wichtig ist: hohe Qualität der Produkte, niedrige Temperatur auf dem Grill. Holzkohle mache das Fleisch nicht besser, verlange aber viel Aufmerksamkeit, während ein guter Gasgrill (mit Deckel) die Nerven und Zutaten schone, so Esposito. Getrocknete Kräuter entfalten ihr Aroma besser, wenn sie vorher in Öl eingelegt wurden, Steaks (lieber frisch als tiefgekühlt) sollten nicht geklopft, nur gedrückt und Marinaden nicht gesalzen werden. Bei diesem Grillkurs wurden Reiskörner mit Gemüsebrühe und Gutedel in einer alubedeckten Auflaufform auf dem Grill gegart, Thunfischfilet, Jakobsmuscheln und Garnelen auf Zitronengras aufgespießt und Schweinefilet mit Frischkäse gefüllt. Das war Chefsache, die Sascha Kölsch, der Küchenchef des Hotels "Römerbad" übernahm. Sein Name bringt den Winzerkeller-Geschäftsführer, Thomas Basler, zum Schmunzeln: "Kölsch im Winzerkeller ist ein Novum."
Unterstützt wurden die "Grilldozenten" von ihrem Assistenten Wolfgang Roeder und von Ruthild Muser, der Chefin im Barverkauf des Winzerkellers. Sie hat diese Veranstaltung ins Leben gerufen, organisiert und die passenden Weine kredenzt, denn: "Ich liebe es mit Wein zu kochen. Manchmal gebe ich ihn sogar ins Essen." Nach dem bestandenen Grillabitur erhielt jeder eine Infomappe mit Rezepten. (Umi)
Der Schäf hat es ihm angetan
Kürzlich durfte der Auggener Winzerkeller einen besonders ehrenwerten Gast empfangen.
Alt-Bundespräsident Walter Scheel folgte mit seiner Gattin Barbara der Einladung aus Auggen, den Winzerkeller Auggener Schäf persönlich kennen zu lernen.
Walter Scheel, der mittlerweile sein neues Domizil in Bad Krozingen bezogen hat, gilt von jeher als großer Freund des Auggener Gutedels. Schön während seiner Amtszeit als Bundespräsident war Auggener Wein häufiger Begleiter bei offiziellen Staatsempfängen im In- und Ausland, so zum Beispiel bei einem Gala-Diner zu Ehren der englischen Königin Elisabeth II. bei deren Aufenthalt in Deutschland anlässlich eines Staatsbesuchs 1979.
Seit seinem Umzug in Markgräflerland griff nun der Alt-Bundespräsident mit seinem Besuch in Auggen seine enge Verbundenheit zum Auggener Schäf wieder auf und nutzte die Gelegenheit, fachkundig die Weine zu verkosten, die zum Gala-Menü anlässlich seines 90. Geburtstags im Schloss Bellevue in Berlin im Juli gereicht werden sollen. (eb)
Zum Spargel passt Auggener Gutedel
"Stern" empfiehlt den Schäf
Wenn bei Kaiserwetter der König der Gemüse stupft, ist Saison. Unter riesigen Folien wächst der Spargel täglich bis zu sieben Zentimetern. Zum Edelgemüse werden deutschlandweit "Spargelweine" angeboten. Die Zeitschrift "Stern" hat einige getestet und herausgefunden, was wir Markgräfler schon lange wissen: Zum Spargel mundet am besten der Gutedel. Der "Stern" bevorzugt den aus dem Winzerkeller Auggener Schäf.
Wichtig ist, dass der Wein neutral schmeckt, trocken ist und eine weiche Säure hat. Der Wein soll die Spargelaromen ergänzen, aber nicht überlagern. Verkostet wurden 90 deutsche "Spargelweine", für gut befunden aber nur acht.
Fazit der Jury: Der Beste ist ausgerechnet der preisgünstigste Wein, ein 2008er Gutedel vom Winzerkeller Auggener Schäf für 3,95 Euro. Die Mitbewerber kosten 5,70 bis 18,00 Euro und kommen von Weingütern, je zwei aus Franken, der Pfalz und Rheinhessen. (umi)
Hier klicken, um den Artikel des "Stern" zu lesen:
Gutedel-Cup Sieg 2009 für den Winzerkeller Auggener Schäf
Bereits zum 6. Mal seit dem Jahre 2000 erzielte der Winzerkeller Auggener Schäf bei dem hochklassig besetzten Wettbewerb, dem Gutedel-Cup, einen überragenden Erfolg.
In der Kategorie "trockene Spätlese" konnte der Winzerkeller nicht nur gleich 3 Weine unter den ersten 5 Rängen platzieren, darunter auch den Siegerwein, sondern der erfolgreiche Winzerkeller stellte zum dritten Mal hintereinander den Siegerwein in einer Kategorie.
Am 23. April 2009 nahm Kellermeister Andreas Philipp in festlichem Rahmen im Kurhaus in Badenweiler den begehrten Siegerpokal entgegen.
"Der beachtliche Erfolg der Gutedel vom Auggener Schäf unterstreicht erneut deren Position an der Spitze der Markgräfler Weine" äußerte sich der Geschäftsführer Thomas Basler nach der Prämierung.
Internationaler Erfolg für Auggener Chardonnay
Mit Spannung haben die Auggener Winzer die Ergebnisse der internationalen Weinverkostung "Chardonnay du Monde" in Chaintré, Frankreich erwartet. Schon in den vergangenen Jahren konnten die Weine des Winzerkellers Auggener Schäf bei dieser angesehenen Veranstaltung herausragende Ergebnisse erzielen. In diesem Jahr behauptete sich nun die 2006er Auggener Schäf Chardonnay Beerenauslese im Feld der starken internationalen Konkurrenz mit einer Silbermedaille.
Verkostet wurden 923 Chardonnay aus 37 Ländern. Neben der Auggener Rarität, die bereits bei einer Verkostung der Wein-Fachzeitschrift "Selection" als 4-Sterne-Wein eingestuft wurde, konnt nur noch ein weiterer deutscher Wein mit einer Silbermedaille aufwarten.
In der 0,5 L-Flasche kostet der Siegerwein 22,50 Euro. (h.b.)
Oberbadische Zeitung v. 03. Januar 2009
Zur Eisweinlese kamen viele Helfer
Zwar ist die Weinlese des 2008er Jahrgangs im Markgräflerland seit vielen Wochen beendet, doch in der Lager "Auggener Schäf" fand am 30. Dezember 2008 noch einmal eine Lese statt. Von Hand ernteten die 18 Helfer noch vor Sonnenaufgang die letzten Gutedel-Trauben, die man speziell für die Eiswein-Lese auf einem 35 Ar großen Stück besonders lange hängen ließ.
Der vorherrschende Dauerfrost mit Temperaturen um minus 8 Grad Celsius bot optimale Voraussetzungen für diese späte Lese, um die der deutsche Weinbau weltweit beneidet wird.
Erfreulich war das Ergebnis, denn mit 158 Grad Oechsle kann der Winzerkeller bald die begehrte Rarität in einer Menge von nahezu 600 Litern anbieten. "Einen schöneren Abschluss des Herbstes hätten wir uns nicht wünschen können", sagte Günter Rüdlin, der Vorsitzende des Winzerkellers Auggener Schäf. Bereits Anfang Dezember freuten sich die Auggener Winzer über die Lese eines weiteren besonders edlen Tropfens: Einer Chardonnay Trockenbeerenauslese mti 170 Grad Oechsle. (eb)
Badische Zeitung v. 12. Dezember 2008
Pfiffige Ideen
"Wein und Mode" im Auggener Winzerkeller
Wer sich am Markt behaupten will, muss nicht nur mit Qualitätsprodukten aufwarten, sondern muss auch schauen, dass er im Gespräch bleibt. Die Winzergenossenschaft Auggen, die seit der letzten Jahreshauptversammlung unter dem Namen "Winzerkeller Auggener Schäf" firmiert, ergänzt ihr Qualitätsstreben im Weinbau jetzt mit einer Reihe pfiffiger Marketing-Ideen, um in einem umkämpften Markt auf sich aufmerksam zu machen.
Unlängst lud der Winzerkeller zu einer nicht ganz gewöhnlichen Weinprobe in ihre Räumlichkeiten. Unter dem Motto "doppelter Genuss" traten die Mitarbeiter des Winzerkellers den Beweis an, das Wein und Mode zwei harmonische Partner sein können. Humorvoll wurden abwechselnd erlesene Weine vom Auggener Schäf und hochwertige Damen- und Herrenbekleidung des Modehauses "fesch & schick" aus Kandern präsentiert. Der ungewöhnliche Aspekt dieser Modenschau: Die Mitarbeiter des Winzerkellers schritten selbst den Laufsteg entlang, allen voran Geschäftsführer Thomas Basler. Ruthild Muser, Leiterin des Barverkaufs, präsentierte gekonnt die Weine, die, zu der von Gerlinge Dziedo vorgestellten Garderobe passten. Die zahlreichen Besucher verbrachten einen unterhaltsamen und bunten Abend mit Mode und Wein. Die Wein-Modenschau war die zweite Veranstaltung in einer Programmreihe mit dem Titel "Mit Sinn durch die Sinne". So wurden die Jungweine des Jahrgangs 2008 im Rahmen einer musikalischen Debüt-Party vorgestellt.
Geplant sind künftig weitere Veranstaltungen im Auggener Winzerkeller wie zum Beispiel Pralinen-Verkostungen mit edelsßßen Wein-Klassikern. Im nächsten Jahr soll zur Suche eines neuen Haartyps in den Winzerkeller eingeladen werden. (bz)
Badische Zeitung v. 20. Februar 2008
Höchstes Mostgewicht
Mit einem außergewöhnlichen Rekord konnte die Winzergenossenschaft Auggen jetzt die Lese des hervorragenden 2007er Jahrgangs abschließen. Lange hatte das WG-Team gewartet, um vielleicht doch noch den begehrten Gutedel-Eiswein zu lesen. Aber ein Winter mit ausreichenden Minusgraden hat sich in diesem Jahr nicht eingestellt. Im Gegenteil: Eine Föhnwetterlage mit warmen Winden ließ die Trauben austrocknen. Sie wurden zu "Rosinen", die hohe Extrakt- und Zuckerwerte aufweisen. Die WG entschloss sich deshalb zur Lese. Der Herbst 2007 der WG Auggen schließt ab mit einer Gutedel-Trockenbeerenauslese. Ihre 205 Grad Öchsle sind das höchste Mostgewicht des Jahrgangs 2007 im Markgräflerland. (eb)
Freiburg Aktuell, Ausgabe Oktober 2007
Auggener Schäf zum Wildgenuss
Pünktlich zu Beginn der herbstlichen Jagdsaison präsentieren die Auggener Winzer ihre neueste Kreation, die Rotwein-Cuvée "Hubertus". Eine gelungene Verbindung aus Pinot Noir, Regent und Cabernet, die sich in perfekter Weise zum herbstlichen Wildgericht anbietet. Mit komplexem Körper und feinwürzigen Noten ist "Hubertus" der geeignete Partner für alle herzhaften Genüsse aus heimischer Jagd. "Hubertus" stellt den letzten Teil eines Auggener Quartetts dar, mit dem die Winzergenossenschaft zu jedem Gericht den passenden Wein empfiehlt. Ein auf die Saison abgestimmtes Genusserlebnis. In der 0,75 L Flasche kostet der Rotwein 5,50 Euro. (h.b.)
Badischen Zeitung v. 03. April 2007
Junge Weine
Ein positives Resümee zieht die Winzergenossenschaft Auggen nach der ersten öffentlichen Jungweinprobe. Über vier Stunden bot das fachkundige Kellerteam unter Leitung von Kellermeister Andreas Philipp den Weinfreunden die Möglichkeit, die ersten Weine des neuen Jahrgangs 2006 bei angeregten Gesprächen zu verkosten. An vier Stationen im Keller wurden insgesamt zwölf Weine aus dem Jahrgang 2006 kredenzt. Viel Lob erntete die WG für die hohe Qualität der jungen Weine. "Der Jahrgang 2006 präsentiert sich durchweg frisch und gehaltvoll. Unserem Kellerteam zollen wir ein großes Lob für diesen Jahrgang", sagte Geschäftsführer Thomas Basler bei der Begrüßung. Die kurzweilige Präsentation in den farbig ausgeleuchteten Kellerräumen bei dezenter Hintergrundmusik und entspannter Atmosphäre weckte den Wunsch, eine solche Jungweinprobe für jedermann in den nächsten Jahren zu wiederholen. (eb)
Badische Zeitung v. 10. März 2007
Fünf Sterne für Auggener Winzer
Die Winzergenossenschaft schreibt sich beim "Premium Select Challenge 2007" in die Weltspitze ein
Beim "Premium Select Wine Challenge 2007", einem internationelen und offiziell überwachten Weinwettbewerb der Zeitschrift "Selection", kam die Winzergenossenschaft Auggen als einziger badischer Betrieb in die Kategorie "Herausragend - gehört zur Weltspitze", und zwar mit einem 2004er Auggener Schäf, Spätburgunder Rotwein trocken, Barrique.
Die Winzergenossenschaft erhielt für diesen Wein die Bewertung "Fünf Sterne - Gold Top Level". Nur 6 von 600 Weinen wurde diese Benotung zuteil. Der Wettbewerb ist international anerkannt und wird von der Weinkontrolle überwacht. Prüfer sind Sommeliers, Importeure und ausgewählte Weinerzeuger aus dem In- und Ausland. Nur 30 Prozent der angestellten Weine dürfen nach den internationalen Regeln ausgezeichnet werden. "So gilt diese Prämierung entsprechend viel", freut sich Kellermeister Andreas Philipp.
Die Oberbadische v. 27. Jan. 2007
Auggener Eiswein: Erfolg belohnt klamme Finger
"Wir haben fast nicht mehr daran geblaubt, dass es noch einmal etwas wird", sagte der neue Vorsitzende der Winzergenossenschaft Auggen, Günter Rüdlin, bei der Eisweinlese gestern morgen. Auch Kellermeister Andreas Philipp freute sich, denn angesichts der warmen Temperaturen hatte auch er die Hoffnung auf einen Auggener Eiswein Jahrgang 2006 fast aufgegeben.
Bei frostigen minus 10 Grad Celsius ging es früh morgens in eine knapp 20 Ar große Gutedelrebanlage von Friedrich Krumm, die für die edelsüße Weispezialität aufgehoben wurde. Vorstand, Aufsichtsrat und Kellermannschaft der WG waren auf den Beinen, um mit klammen Fingern die letzte Ernte einzuholen. 150 Liter Gutedel-Eiswein mit einem Mostgewicht von 170 Grad Öchsle konnte Andreas Philipp dann am Vormittag als Ergebnis vermelden. Der Eiswein Jahrgang 2006 wird eine Rarität, denn der ungewöhnlich warme Winter hat die Trauben stark eintrocknen lassen, so dass die Menge nur etwa einem Drittel der anderer Jahre entspricht. (jn)
Badische Zeitung v. 19. Dez. 2006
Fünf Sterne für Auggen
Sterne gibt es in der Winzergenossenschaft Auggen nicht nur zur Weihnachtszeit. Die WG Wurde jetzt bei der "Wine Challenge 2006" als einziger Betrieb in ganz Baden mit fünf Sternen für den "Auggener Schäf Gutedel Eiswein" aus der Lese 2004 bewertet und als "Gold Top Level" ausgezeichnet.
Angestellt waren 2000 Weine, die von über 1000 internationalen Juroren blind verkostet wurden. Die Messlatte sei sehr hoch angelegt, sagt der Geschäftsführer der WG Auggen, Thomas Basler, da die Experten maximal 30 Prozent der Kostproben auszeichnen dürfen.
Als "Gold Top Level" gehöre der Auggener Eiswein weltweit zu den besten seiner Kategorie, freut sich Basler und betont, dass diese fünf Sterne erneut die "außerordentliche fachliche Kompetenz" von WG-Kellermeister Andreas Philipp bestätigen. (Sigrid Umiger)
Badische Zeitung Juli 2006
Auggener Regent überzeugt
Der "Geilweilerhof" in der Pfalz ist die Geburtstätte der Rotweinsorte Regent. Dort wurde jetzt zum dritten Mal eine internationale Verkostung vorgenommen. Sieger der "Königsklasse" -Regent Barrique- wurde unter 230 Proben aus aller Welt die Winzergenossenschaft Auggen.
Die Jury bescheinigte nach der Blindverkostung dem Auggener Regent eine "reife Frucht mit einer komplexen Aromatik". Der neue WG-Geschäftsführer Thomas Basler und Kellermeister Andreas Philipp freuen sich über das hervorragende Abschneiden. Die gegen Pilzbefall resistente Rebe wurde 1967 gezüchtet und war ein Glücksfall für den umweltschonenden Weinbau in Auggen. Seit zehn Jahren wird hier neben dem Spätburgunder die Sorte Regent angebaut - inzwischen auf einer Fläche von über 40 Hektar. Genießer, die statt der gerbstoffbetonten Rotweine eine südländische Note bevorzugen und eine dunkelrote Farbe im Glas lieben, greifen gerne zum Regent, betont Thomas Basler. Der moderne mediterrane Rotwein finde immer mehr Liebhaber, die den kräftigen, im Geschmack aber dennoch milden Wein schätzen, sagt der Geschäftsleiter. (umi)
Badische Zeitung März 2006
Auggen erhält einzige deutsche Goldmedaille
Sieger unter 1000 Weinen
In Frankreich wurde die internationale Weinverkostung "Chardonnay du monde" vorgenommen. Eine einzige Goldmedaille ging nach Deutschland und zwar an die Winzergenossenschaft Auggen. Getestet wurden knapp 1000 Weine aus 36 Nationen mittels einer Blindverkostung durch internationale Experten. Schäf-Chef Martin Schmidt und Marketingleiter Thomas Basler sind stolz auf diesen Preis aus dem großen Weinland Frankreich. Sie loben als Erfolgsgaranten den WG-Kellermeister Andreas Philipp, der erneut unter Beweis gestellt habe, dass umweltschonender Weinbau Top-Qualitäten erzielt. Die internationale Goldmedaille wurde der "Auggener Schäf Chardonnay Trockenbeerenauslese" zuerkannt. Die Trauben wurden Mitte November 2004 gelesen und brachten 185 Grad Oechsle auf die Mostwaage.
(Dieser Wein ist ab sofort in unserem Shop unter Raritäten erhältlich. Art.-Nr. 5684)
Badische Zeitung vom 22. April 2005
Gutedel-Cup Sieg für Auggen
In Auggen bemühen sich 15 Winzer auf einer Fläche von zehn Hektar -zwei Hektar entfallen auf den Gutedel- in jedem Jahr sehr kleine Erträge zu erziehlen, damit Andreas Philipp besonders hochwertige und geschmacks- intensive Weine daraus machen kann.
Dieser Partie entstammt auch der Siegerwein. Mit 90 Grad Öchsle wurden die Trauben am 25. Oktober gelesen. Der Kellermeister freut sich über alle Maßen, ist doch der Gutedel mit einem Anteil von 48 Prozent die Hauptsorte der Winzer in Auggen. Am 21. April 2005 wurde sein Wein auf Schloss Bürgeln prämiert. (Silvia Faller)
Der Siegerwein ist der Auggener Schäf Gutedel trocken, Spätlese Jahrgang 2004.
Vinum Ausgabe 3-2005
Gutedel-Weltrekord
Früher ergab der Gutedel simplen Zechwein, heute versuchen sich die Markgräfler Winzer an edelsüssen Varianten. So erntete die Winzergenossenschaft Auggen am 17. Januar 2005 während der Föhnwetterphase Trauben, die eigentlich Eiswein ergeben sollten. Mangels frostiger Temperaturen wurde es eine Trockenbeerenauslese mit 237 Grad Öchsle - vermutlich Gutedel-Weltrekord.