Rebsorte: Gutedel

Im Jahre 1780 wurde die Sorte vom Markgraf Karl Friedrich von Baden – dem späteren Großherzog von Baden – von Vevey am Genfer See ins Markgräflerland gebracht. Der Gutedel macht heute im Markgräflerland immer noch etwa 42% des Rebsortenanbaus aus und wird deshalb auch vielfach als „Markgräfler“ bezeichnet. Seine Weine sind geprägt von zartem, in der Regel neutralem Aroma (Nuss, Mandel, Bittermandel) mit einfachem und angenehmem Charakter, begleitet von einer milden und dennoch anregenden Säure.

Meist trocken ausgebaut wird dieser sehr bekömmliche Wein sowohl zum Essen als auch als unkomplizierter Zechwein geschätzt.